Zum Inhalt springen
KunsthofHeidenschanze 24
Luftbild über dem Weißeritztal: rechts das Autobahnviadukt der A 17 vor dem Tunnelportal, links die Häuser von Coschütz, im Hintergrund Dresden.

Über dem Plauenschen Grund

Kunsthof Heidenschanze 24 · Dresden-Coschütz

Der Kunsthof

Der Kunsthof liegt am südlichen Rand von Dresden, auf der Hochfläche über dem Tal der Weißeritz. Drei Wohnhäuser unter einem durchgehenden Dach, eine Halle im Erdgeschoss, vier Garagen und ein Tiny Home — dazu Wiese, Weitblick und eine Ruhe, die vier Kilometer vor der Innenstadt niemand erwartet.

Genauer gesagt liegt der Hof in einer Senke zwischen zwei Höhen: westlich die Collmberghalde, bewachsen und von weitem ein Hügel wie jeder andere; südöstlich die höhere Fläche Richtung Gittersee. Vor der Haustür fällt das Gelände in den Plauenschen Grund ab. Über die Kante hinweg reicht der Blick auf die Stadt, an klaren Tagen bis in die Elbtalweitung. Wer hier wohnt, hat den Wald in Gehweite und die Straßenbahn in zehn Minuten.

Der Name

Eine Burg, dreitausend Jahre alt

Die Adresse ist keine Erfindung der Stadtplanung. Wenige hundert Meter von hier springt ein Monzonitfelsen rund neunzig Meter über das Tal vor — die Heidenschanze. Auf diesem Sporn stand ab etwa 1300 vor Christus eine befestigte Siedlung. Ihr Wall bestand über siebenhundert Jahre, bis etwa 500 vor Christus, und umschloss mit Haupt- und Vorburg eine Fläche von rund 21.000 bis 25.500 Quadratmetern.

Ab dem 9. Jahrhundert siedelten hier Slawen, im 10. Jahrhundert wurde die Anlage Burgward. Der Abschnittswall steht stellenweise bis heute elf Meter hoch. Als Befestigung erkannt wurde er erst 1864. Die Heidenschanze gilt als das bedeutendste vorgeschichtliche Bodendenkmal bei Dresden — und als ein Vorläufer der Stadt, lange bevor es sie gab.

Das Dorf Coschütz selbst wird 1284 als Coswiz erstmals urkundlich erwähnt; der Name ist slawischen Ursprungs. Nach Dresden eingemeindet wurde es am 1. April 1921.

Mehr zur Geschichte des Ortes →

Luftbild über die Talkante hinweg in die weite Dresdner Ebene, unten eine Straße mit Häusern.
Von der Hochfläche reicht der Blick über die Elbtalweitung.
  • Der Hof

    Wie der Ort zu seinem Namen kam, was hier vor dreitausend Jahren stand, warum die Halde so aussieht, wie sie aussieht — und was Haus 3 mit dem Bergbau zu tun hat.

  • Räume

    Drei Wohnhäuser unter einem Dach, eine Halle im Erdgeschoss, vier Garagen und ein Tiny Home.

  • Mieten

    Was frei ist, was dazugehört und wie Sie uns erreichen.